2020

10.02.2020 – Sturmschäden an Relaisfunkstelle detektiert und behoben
Am heutigen Montag morgen konnte ein Schaden der Antennenanlage der Relaisfunkstelle DB0KLN erkannt und behoben werden. Die Relaisfunkstelle befindet sich auf knapp 300 Meter über MSL und thront seit August 2017 auf einem mehrstöckigen Verwaltungsgebäude der Hochschule Kaiserslautern. Als eines der höchstgelegensten und freistehenden Gebäude im Raum Kaiserslautern ist die Antennenanlage ganzjährig widrigsten Bedingungen ausgesetzt. Das Orkantief Sabine erwirkte nun einen Schaden an der Mast- und Schellenkonstruktion, was die Sende- und Empfangsantenne des Phoniezweigs zu einem Polarisationswechsel zwang. Sende- und empfangsseitig konnten keine Schäden am Transceiver verzeichnet werden.
Die Antennenanlage konnte binnen kürzester Zeit wieder in einen funktionstüchtigen Zustand zurückversetzt werden. Aktuell sendet das Phonie-Relais mit einer negativen Höhendifferenz von zweieinhalb Metern gegenüber der ursprünglichen Position. Die Antennezweige für das WebSDR und den APRS-Digitalrepeater sind jeweils um zwei und einen Meter dekrementiert. Zukünftig wird ein kommerzieller Funkmast der Firma Letrona (AG) die Relaisfunkstelle mit ihrer Antennenanlage über das Gebäudedach erheben. Die Planung ist zum jetzigen Zeitpunkt schon abgeschlossen. Die Umsetzung unterliegt den aktuellen Wetterbedingungen und wird bei akzeptabler Witterung begonnen.

Anbei Impressionen in Form von Lichtbildern:

https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-sturmtief-sabine-101.html#Leichte-Schaeden-durch-Sturm-in-Europa

09.02.2020 – Relaisfunkstelle DB0KLN leidet unter Orkantief Sabine
Das Orkantief Sabine, welches seit Beginn der Sonntagabendstunden über die Westpfalz herein brach, maximierte sich bis in die Morgenstunden hinein. Ab ca. 22.17 Uhr (MEZ) kam es zu starken Feldstärkeneinbrüchen bei der Relaisfunkstelle DB0KLN. Zwar war das Befunken der Relaisfunkstelle im Raum Kaiserslautern nachwievor möglich, jedoch war die Reichweite stark eingeschränkt.

06.02.2020 – Wetterballon geborgen.

Am Vergangen Donnerstag endete das Gruppentreffen frühzeitiger als üblich. Eine aerologoische Nutzlast in Form eine Wettersonde hatte sich in den Raum Kaiserslautern verirrt und wartete vermeintlich darauf geborgen zu werden. Nach wenigen Kilometern konnte die Sonde wohl auf in Queidersbach ohne komplikationen geborgen werden